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Herrn von Siedentopp, Besitzers von Sparbach. Er starb zu Baden am 22. Mai 1760 und wurde im Stifte begraben.

686. Johannes Stockinger

wurde zu Wien am 17. Februar 1718 geboren und legte am 1. Nov. 1735 die Gelübde ab, starb aber als Subdiacon bereits am 24. Mai 1740.

687. Josef Carlsperger

(al. Carlsberger, Kalsperger) wurde am 3. Jänner 1704 zu Landshut in Bayern geboren und legte als Laienbruder am 1. Nov. 1735 die Profess ab. 1736–1737 wirkte er als Subsacrista, 1738–1748 war er bei der Weincultur in der Mitterau und seit 1748 als Kastner in Trumau beschäftigt. 1765 erscheint er als Refectorar, hierauf war er bis 1773 Pförtner und 1774–1779 Custos des Conventgartens. Er starb am 12. (al. 13.) Februar 1782.

688. Andreas Maystaller

wurde am 20. Februar 1716 zu Wien geboren und legte als Laienbruder am 1. Nov. 1735 die Gelübde ab. Er war 1739–1747 Refectorar, 1741 – 1745 Pförtner, 1748–1756 Waldamts-Adjunct und Inspector der Wegarbeiten im Walde, erscheint 1765 als Kastner in Königshof und bekleidete hierauf bis 1773 das Amt eines Kellermeisters im Stiftshofe zu Wien. 1773–1776 war er Kastner in Trumau und kam von dort 1776 wieder als Kellermeister nach Wien. Am 1. Nov. 1785 feierte er seine Jubelprofess und starb am 8. März 1800.

689. Philipp Nicolin,

am 28. Dec. 1716 zu Leopoldau in Niederösterreich geboren, legte am 15. Nov. 1736 die Profess ab und feierte am 9. Oct. 1740 die Primiz. 1741–1750 war er in der Seelsorge zu St. Gotthard thätig, trug 1750 im Stifte Theologie vor und wirkte hierauf wieder in der Seelsorge zu St. Gotthard, wo er 1756–1757 auch Prior und Administrator war. 1762 erscheint er als Bibliothekar in Heiligenkreuz, Jänner 1764 bis Jänner 1765 als Pfarrverweser in Podersdorf, Februar 1765 bis 21. Februar 1768 als Pfarrverweser in Alland und 1768–1771 als Verwalter und Pfarrverweser in Mönchhof. Vom Jänner 1772 bis Februar 1774 administrierte er abermals die Pfarre Podersdorf, verwaltete 1774–1776 wiederum das Gut Mönchhof und wirkte 26. Februar 1776 bis 1779 als Pfarrverweser in Winden. 1780 kam er als Verwalter nach Trumau und starb daselbst am 30. (al. 5.) Dec. 1788. „Tum in

Empfohlene Zitierweise:
Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. In Commission der Verlagsbuchhandlung ‚Styria‘, Graz 1898, Seite 179. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Cistercienser_von_Heiligenkreuz.pdf/196&oldid=- (Version vom 27.6.2020)