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(Nachdruck, auch im Auszuge, verboten. – Alle Rechte vorbehalten. – Copyright by Verlag moderner Lektüre G. m. b. H., Berlin 14. 1916.)


Die Höhlen von Saint-Pierre.
W. Belka.


Für das Infanterie-Regiment Habsburg, das nun schon monatelang dem Gegner im nervenaufreibenden Stellungskampf in der Picardie östlich von Albert gegenüberlag, war am Abend des 28. Juni 1916 Ersatz eingetroffen, – 300 Mann ungedienter Landsturm, die zunächst beim Regimentsstabe, der in den Resten des Dorfes Saint-Pierre untergebracht war, noch verpflegt und dann sofort nach Verteilung auf die einzelnen Kompagnien zur vordersten Linie in Marsch gesetzt wurden.

Ganz hinten schritten zwei Leute nebeneinander her, die man beim Rekrutendepot des Ersatzbataillons, wo die ungedienten Landstürmer ausgebildet worden waren, allgemein „Max oder Moritz“ genannt hatte, obwohl der größere, blondbärtige den poetischen Namen Siegfried Balder führte und der um gut anderthalb Kopf kleinere sich mit dem bedeutend weniger klangvollen August Plautsack

Empfohlene Zitierweise:
W. Belka: Die Höhlen von Saint-Pierre. Verlag moderner Lektüre G.m.b.H., Berlin 1916, Seite 1. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_H%C3%B6hlen_von_Saint-Pierre.pdf/2&oldid=- (Version vom 31.7.2018)