Seite:Die Philosophen aus dem Uranus.djvu/102

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Wer nicht wenigstens acht Ahnen zählt, kann an unsern Assambleen keinen Antheil nehmen, sey er auch in der sittlichen Rücksicht, wer er wolle. – Leben Sie wol, meine Herren Philosophen! Hier kommen Sie mit all’ Ihrer Philosophie nicht an. –

Da standen wir und gafften uns an. „Das war wieder ein feiner Auftritt, sagte Elafu; da weiß ich mir gar nicht, was ich draus machen soll!“ – Wir trollten uns die Treppe hinunter, und Atabu lachte seinen Amtsgenossen über diesen seltsamen Erfolg seiner voreiligen Hoffnungen herzlich aus.

Als wir in den Gasthof zurückgekommen waren, wo wir gewöhnlich speißten, legte Elafu das Räthsel, das wir selbst zu lösen noch nicht im Stande waren, der Tischgesellschaft vor. Ein junger Kaufmann, ein offner und sehr launigter Kopf, der in Handlungsangelegenheiten aus dem nördlichen Teile Deutschlands hieher gereist war, und in sehr vielen Stücken viel weiter und tiefer

Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Pahl: Die Philosophen aus dem Uranus. [Andrä], Konstantinopel [i.e. Leipzig] 1796, Seite 102. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_Philosophen_aus_dem_Uranus.djvu/102&oldid=- (Version vom 31.7.2018)