Seite:Die araner mundart.djvu/247

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aiərk bō, tæŕəv, gauəŕ, kȳrə, fiə. „Das horn [bzw. geweih] der kuh, des ochsen, ziegenbocks, schafbocks, rehbocks [oder hirsches].

aiərkə, s. aiərk.

aiəŕḱə, s. aiərk.

ail̄əḱĭm, ain̄əḱĭm, āləḱĭm, „bestatte, begrabe“, adhlaicim [Donl.], adhnaicim [Keat.], aus adnacim; St.-B. 31, Atk. 524; vgl. Z.-E. 768. Allgemein verstanden, da es im glaubensbekenntnis vorkommt, in der umgangssprache jedoch nicht gebraucht. Man sagt kiŕĭm sn̥ uə „ich lege in’s grab“ oder nur kiŕĭm. Vgl. kiŕĭm und kørə.

ain̄əḱĭm, s. ail̄əḱĭm.

ainə, s. aiən.

aiodain, jod, engl. iodine. Vgl. fȧmn̥ und ḱeləp.

airkə, s. aiərk.

aiŕȷə, s. ārd und āŕȷə.

aiŕə,[A 1] f., éirghe, verbalsubst. zu aiŕīm, aus éirge; St.-B. 231, 26, Z.-E. 870, W. 526, A. 196, Atk. 684.

aiŕə nə ǵŕēnə, „Sonnenaufgang“. – tā šē əǵ aiŕe.[A 2] „Er steht gerade auf.“ „Er erhebt sich gerade.“

aiŕə, m., „erbe“ m., oighre, aus oigir; Atk. 836 – pl. aiŕəxə.

aiŕə, oighreadh, s. ĺȧk-aiŕə.

aiŕə-, verb., s. aiŕīm.

aiŕəxə, s. aiŕə „erbe“.

aiŕiəx, s. aiŕīm.

aiŕiəxt, f., „erbschaft“, oighreacht, aus óigrecht; Atk. 836. Vgl. aiŕə „erbe“.

hic aiŕiəxt wōr əŕ. „Es erhielt ein grosses erbteil.“

aiŕī-, s. aiŕīm.

aiŕīm, „erhebe mich“, éirghim, aus érigim, érgim, éirgim; St.-B. 231, 26, W. 526, A. 196, Atk. 684.

Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 5. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/247&oldid=- (Version vom 31.7.2018)