Seite:Die araner mundart.djvu/511

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S. 86 z. 30 lies de statt de. – S. 86 z. 31 lies ə statt e. – S. 87 z. 3 lies wai statt waiə. – S. 87 z. 5 lies: „ȷŕauhr̥, zuweilen auch ȷŕehūr“ statt ȷŕauhr̥. – S. 87 z. 14: „Ich habe plur. ȷŕārəxə.“ Pedersen. – S. 87 z. 21: „ȷrȧx ist nicht selten.“ Pedersen. – S. 87 z. 27 lies ȷŕēxt, ȷŕiəxt statt ȷŕēxt. Pedersen bemerkt zu diesem worte: „ȷŕēxt entweder fehler oder volkstümliche entstellung; denn [!] ich habe drȳəxt (nach Ihrer schreibung etwa drīxt) und sl̄at drȳəxtə ‚zauberstab‘, W. druidecht. Mit drécht hat es unter keinen umständen etwas zu thun.“ – S. 87 z. 36 ist hinzuzufügen: ȷŕōlīn m. „zaunkönig“, dreoilín von deroil. – ȷūšcīš, ȷūštīš m. richter, engl. justice. – S. 88 z. 4 lies š statt is. – S. 88 z. 14 lies airȷə statt āŕȷə. – S. 89 z. 22 lies ēn inə statt ēn ʒinə. – S. 89 z. 24 lies elə statt . – S. 90 z. 2 lies genährt statt gewährt. – S. 90 z. 34 lies fis statt is. – S. 92 z. 9 ist das erste ort zu streichen. – S. 93 z. 21 lies dm̥ ə statt də mə. – S. 94 z. 17 lies gax ēn̄ ynə statt gax ēn ʒinə und x ēn̄ ynə statt x ēn ʒine. – Zu ēn ńī „etwas“ füge hinzu: im negierten satz, z. b. ńī eḱĭm ēn ńī „Ich sehe nichts“. Vgl. ryd əḱī́nc unter əḱī́nc s. 96, entsprechend ēn̄ ynə neben dyn əḱī́nc [en̄ ynə in positiven sätzen heisst „irgend jemand“] u. s. w. – S. 96 z. 20. 21: im nom. und acc. mit aspiration. „Diese bemerkung ist natürlich in einer historischen darstellung, wie die Ihrige ist, nicht zulässig. Aber auch vom standpunkte des heutigen sprachgefühls ist die sache kaum richtig. Ich hatte schon auf Aran die auffassung dieser (zum grössten teil schmarotzenden) verbalpartikel do als relativpronomen entschieden verworfen, noch ehe ich die bemerkung bei Atkinson, Proceedings of the Royal Irish Academy 3 ser. vol. I. s. 428 unten, las.“ Pedersen. Ganz anders ist es mir ergangen. Obwohl mir Atkinson’s bemerkung schon einige jahre bekannt war, als ich die Araninseln aufsuchte, sah ich mich genötigt, das vorkommen eines relativpronomens im accusativ doch anzuerkennen und zwar auf grund von beispielen wie tā mē tōŕc dōb n̥ ryd ə ȷ iərədr̥ „Ich gebe ihnen das, worum sie gebeten haben“, wo ə doch nicht gleich do sein kann. Für das heutige sprachgefühl scheint mir dieses ə demnach ein relativpronomen zu sein und ebenso gut als ein solches bezeichnet zu

Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 269. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/511&oldid=3303200 (Version vom 31.7.2018)