Seite:Die araner mundart.djvu/71

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal korrekturgelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
– 55 –

vocabulum oder vocula; folkĭm „tauche ein, benetze“, air. folcaim; glakĭm „empfange, nehme“, mir. glacaim; iəsk „fisch“, air. íasc; kahə „kampf“, air. cath; kahŕ̥ „Stadt“, air. cathir; kaīŕ kair kahŕ̥ „stuhl“, mir. cathair; kak „kot“, mir. cacc; karəȷ „freund“, air. cara; kasīȷ „klage“, mir. casáit; kaul̄ „hasel“, mir. coll; kām „krumm“, mir. camm; kānə „schmähen“, mir. cáined; kāš „käse“, mir. cáise, lat. cāseus; kȧhĭm „verzehre“, air. caithim; kȧlīn „mädchen“ zu mir. caile; kiȷ „anteil“, air. cuit; kilōg „fliege“ zu mir. cuil; kilān „junger hund“, mir. culén; kišlān „schloss“, mir. caislén (vgl. Z. f. c. Ph. I 428); kišlə „puls“, mir. cusle; klār „brett, tisch“, air. clár; klog „glocke“, mir. clocc; klox „stein“, mir. cloch; klū „ruf“, air. clú; knāv „knochen“, air. cnáim; kōrā „unterhaltung“, mir. comrad; krān̄ „baum, mast“, air. crann crand; krī „herz“, air. cride; kruə „hart“, mir. cruaid; kudas „baumwolle“, engl. caddis, afr. cadas; „windhund“, air. cú; kūǵ „fünf“, air. cóic; kūl „rücken“, air. cúl; kȳl „schmal“, air. coil; ĺȧk „fliese“, air. lecc; mak „sohn“, air. macc; okrəs „hunger“, mir. ocras; skā „schatten“, air. scáth.

§ 137. k entspricht älterem g mit folgendem den stimmton beseitigenden h (das selbst auf f oder t zurückgeht) im fut. kond. sowie im partiz. perf. pass. derjenigen verba, deren stamm auf g ausgeht, z. b. in fākəd „ich werde verlassen“, fágbhfad, fākī „verlassen“, fágtha, zu fāgĭm „ich verlasse“, fágbhaim, air. fácbaim.

§ 138. Nur in ganz vereinzelten fällen kommt ein k anderen als §§ 122. 123 erwähnten ursprungs vor, wie k in kabəŕə „schwätzer“ zu mengl. gabben und kaiŕȷ „handel, gewerbe“, statt des zu erwartenden , aus mir. cerd.

5. .

§ 139. Der buchstabe bezeichnet einen stimmlosen aspirierten verschlusslaut, dessen verschluss zwischen dem hinteren zungenrücken und der mitte des harten gaumens gebildet wird.

§ 140. Der durch dargestellte laut vertritt in den meisten fällen einen älteren stimmlosen gutturalen verschlusslaut, dem

Empfohlene Zitierweise:
Franz Nikolaus Finck: Die araner mundart. N. G. Elwert’sche Verlagsbuchhandlung, Marburg 1899, Seite 55. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_araner_mundart.djvu/71&oldid=2746935 (Version vom 6.5.2016)