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Seelen, die der Himmel schuf,

Fähig edler Triebe,
Folgt dem süssesten Beruf,
Schmeckt das Glück der Liebe!
Sie nur kann euch freudenreich

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Diese Wallfahrt machen;

Sie nur führet lächelnd euch
Zu dem schwarzen Nachen.

Friedr. Wilh. Gotter.
(1746–1796.)





Fatum.

Und sträubst du dich, mein Lieb zu sein,
So soll mich das nicht kränken;
Ich weiss, du musst doch nächtens mein
Im Fiebertraum gedenken.

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Und hälst du auch ein andres Weib

Und küsst auch fremde Wangen,
Du liebst doch nur den einen Leib,
Den niemals du umfangen.

Und nehme ich dein Herzblut hin –

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Du kannst nicht widerstreben.

Du fühlst, dass ich dein Schicksal bin – –
Und du – – mein Leben!

Frida Spandow.





O dass ich einmal noch –

[Dieses Gedicht ist erst ab dem Jahr 2037 gemeinfrei]

Maidy Koch.
Empfohlene Zitierweise:
Verschiedene: Die zehnte Muse. Otto Elsner, Berlin 1904, Seite 89. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Die_zehnte_Muse_(Maximilian_Bern).djvu/95&oldid=- (Version vom 31.7.2018)