Seite:Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel.djvu/249

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vnd der wand. Ach lieber sun sprich mir noch zů ein sues wort. Vlenspiegel sprach liebe můter honig das ist ein süß krut. Die můter sprach ach lieber sun gib mir dein süß ler da ich dein bei gedencken mag. Vlenspiegel sagt ia liebe můter wan du wilt deins gemachs thoen / so ker den ars von dem wind so gat dir der gestanck nit in die naß Die můter sprach lieber sun gib mir doch etwas von deinem gůt. Vlenspiegel sagt liebe můter wer da nüt hat dem sol man geben / vnd der etwas hat dem sol man etwas nemen / mein gůt ist verborgen das niemas weiß findestu etwas das mein ist / das magchstu an greiffen doch ich gib dir von meinem gůt alles das krumb ist vnd recht ist. Die weil ward vlenspiegel ser kranck / das die leüt[1] in ansprachen das er beichtet vnd gots recht neme das thet vlenspiegel dan er befand wol dz er des legers nit vff kem.


Die .XCI. histori sagt wie vlenspiegel

sein sünd solt berůwen / da růwet in dreierlei schalckeit die er nit gethon het.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: eüt
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unbekannt: Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel. Straßburg 1515, Blatt CXXVr. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Ein_kurtzweilig_lesen_von_Dyl_Vlenspiegel.djvu/249&oldid=- (Version vom 31.7.2018)