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ebenso der Vater und die Mutter des Mädchens; der Bräutigam nimmt Reissaus (vgl. No. 1384, 1387) (Grimm No. 34, Gg No. 125).
1451. Die Schlickerlinge: das fleissige Mädchen verfertigt sich ein Kleid aus dem Flachs, den die faule Braut auf den Boden geworfen hat; der junge Mann wählt das fleissige Mädchen (Grimm No. 156).
1452. Welche von drei Schwestern soll der Jüngling wählen: die den Käse am besten anschneidet (Grimm No. 155).
1453. Die faule Braut: der Bräutigam versteckt den Schlüssel im Flachsüberzug; die Faulheit kommt dadurch an den Tag (Grimm No. 155 Anm.).
1454. Die geizige Braut: der Bräutigam zu Besuch; die Grütze.
1455. Die hartherzige Braut: der Schwiegervater als Bettler verkleidet.
1456. Die blinde Braut: das Suchen nach der Nadel; das Mädchen hält die Schüssel für eine Katze; die Blindheit wird so bemerkt.
1457. Die lispelnden Mädchen: die Verlobten zu Besuch; der Sprachfehler tritt zu Tage.
1475–1499. Von alten Jungfern:
1475. In der Kirche wird eine Verordnung verlesen, wonach die jungen Leute nicht mehr Mädchen aus anderen Kirchspielen heiraten dürfen.
1476. Die alte Jungfer betet in der Kirche, sie möge einen Mann bekommen; der Rat des vermeintlichen Gottes (des Kirchendieners); sie soll sich den Fuss auf den Nacken heben.
1477. Der Wolf raubt die alte Jungfer, sie hält ihn für einen Bräutigam.
1478. Das Essen von Bohnen; einer von den drei Zähnen bricht ab.


Empfohlene Zitierweise:
Antti Aarne: Verzeichnis der Märchentypen. Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia, Helsinki 1910, Seite 53. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC3.djvu/65&oldid=3310005 (Version vom 31.7.2018)