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besten ihren Mann foppen kann; eine macht ihrem Manne weis, er sei gestorben u. s. w. (Gg No. 103).
1407. Der Geizhals: gibt seiner Frau zu wenig zu essen; versteckt sich, um sie zu überwachen, auf den Rat des Knechtes in den Schornstein, unter ein Polster u. s. w.; wird dabei übel zugerichtet (Gg No. 101).
1408. Der Mann will die Arbeiten der Frau ausführen: macht alles verkehrt; lässt die Kuh auf dem Dache weiden (vgl. No. 1210); bindet sich selbst das Ende des Strickes um den Fuss; lässt das Bier auslaufen (vgl. No. 1387); im Schornstein (Gg No. 115).
1415. Hans im Glück: der Mann tauscht sein Pferd gegen eine Kuh um, die Kuh gegen ein Schwein, dieses gegen eine Gans u. s. w., bis ihm zuletzt nichts mehr bleibt; gewinnt die Wette, da seine Frau nicht zornig wird (Grimm No. 83, Gg No. 104).
1430–1439. Das einfältige Ehepar:
1430. Der Mann und die Frau malen sich ihr Glück aus: wollen für ihren Honig eine Gans u. a. kaufen; der Schluss verschieden: geraten bei ihren Zukunftsplänen in Streit, prügeln den Sohn u. dergl. (Grimm No. 164, 168).


Schwänke mit einer Frau (Mädchen) als Hauptperson.
1440. Der Pächter hat seine Tochter gegen ihren Willen dem Gutsherrn versprochen; der Herr lässt „das, was ihm versprochen wurde“, abholen; die Tochter gibt das Pferd her, das in das Zimmer des Herrn geführt wird.
1450–1474. Die Brautschau:
1450. Die kluge Else: das Mädchen soll aus dem Keller Bier für den Bräutigam holen; versinkt in Gedanken, wie später ihr erstes Kind heissen solle;
Empfohlene Zitierweise:
Antti Aarne: Verzeichnis der Märchentypen. Suomalaisen Tiedeakatemian Toimituksia, Helsinki 1910, Seite 52. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:FFC3.djvu/64&oldid=- (Version vom 31.7.2018)