Seite:Geschichte des Dt Buchhandels 1 05.djvu/072

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

die „Summa Johannis Andreae de sponsalibus et matrimoniis“ gedruckt. Koberger veröffentlichte: 1482 die „Summa Astexana“, 1483 die einzige vorhandene Ausgabe der „Flos decretorum“ des Johannes Diaconus, 1488 die „Summa Baptistiniana“, 1494 den „Liber plurimorum tractatuum juris“, 1498 die „Summa Johannis“. – Das „Repertorium utriusque juris“ des Joannes Bertachini erschien 1483 in Nürnberg, die „Summa Angelica“ 1488, 1492 und 1498, die „Margarita Decreti seu tabula Martiniana“ 1496, die einzige Ausgabe von Ulrich Molitors „Lantfrids auch etlicher cammergerichtlicher Artikel disputirung“ 1501, die „Summa Johannis Andreae de processu judicis“ 1510 und 1512, der „Processus juris defensorium“ in den Jahren 1510 und 1512 bei Weißenburger, und eine Ausgabe des „Klagspiegels“ im Jahre 1536.

Vermutlich in Eichstädt von Michael Reyser ist eine Ausgabe der „Summa Astexana“ (ohne Zeitangabe) gedruckt, während in Bamberg Albrecht Pfister die erste der deutschen Ausgaben des „Processus Luciferi contra Jesum“ (ohne Angabe des Druckjahrs) veröffentlichte, in Ingolstadt im Jahre 1497 die Drucker Georg Wyrffel und Markus Ayrer die einzige nachweisbare Ausgabe der „Utriusque juris rubricae in ordinem alphabeti redactae“ brachten. In demselben Jahre wurden dort auch die „Flores legum secundum ordinem alphabeti“ gedruckt. In Memmingen erschien 1483 das „Confessionale Bartholomaei de Chaimis“ (ohne Jahresangabe) und 1500 der „Modus legendi abbreuiaturas“, bei Albert Kunne daselbst (ohne Jahreszahl) die „Differentiae legum et casuum“, eine Ausgabe der „Lectura Johannis Andreae super arboribus consanguinitatis“, und das „Formularium instrumentorum“. Von der vorgedachten „Lectura Johannis Andreae“ hat auch Johann Zainer in Ulm 1483 eine Ausgabe gedruckt. In demselben Jahre erschien daselbst bei Konrad Dinkmut der „Processus Luciferi contra Jesum“ und 1484 die „Summa Johannis“ des Bruder Berthold. In Reutlingen kam (ohne Jahreszahl) eine Ausgabe des Buchs „Von Unholden und Hexen“, im Jahre 1487 die „Summa Rudium“ bei Johann Otmar, und zwar merkwürdigerweise in einem und demselben Jahr dreimal heraus, während 1482 daselbst das „Supplementum Summae Pisanae“ erschien. Eine deutsche Bearbeitung der „Summa Johannis Andreae de processu judicis“ ohne Ort und Jahreszeit ist

Empfohlene Zitierweise:
Friedrich Kapp: Geschichte des Deutschen Buchhandels Band 1. Verlag des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler, Leipzig 1886, Seite 334. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Geschichte_des_Dt_Buchhandels_1_05.djvu/072&oldid=- (Version vom 1.8.2018)