Seite:Grandison der Zweite 3.pdf/73

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Den Pfeil befohlen abzudrücken,
Wenn man sich ihr zu nahe wagt.

Vom Schilde, das Medusens Zähne
Aus schlangbehaartem Haupte bläckt,
Ist die vom Witz beseelte Schöne
Selbst durch Minervens Arm bedeckt.
Nie darf, zu einem sichern Zeichen,
Daß sie der Göttin ganz gehört,
Der Pallasvogel von ihr weichen,
Die Eule, die Athen verehrt.

Er glänzt vom Horizont herunter,
Er glänzt, der stolze Tag, der Sie
Der Welt zu ihrem achten Wunder
Und auch zur zehnten Muse lieh,
Noch achtmal zehnmal kehr er wieder,
Eh von Planeten selbst umringt,
Sie dort bei dem Gestirn der Brüder
Beim Castor und beim Pollux blinkt.


Empfohlene Zitierweise:
Johann Karl August Musäus: Grandison der Zweite, Oder Geschichte des Herrn v. N *** in Briefen entworfen. Band 3. Michael Gottlieb Griesbach, Eisenach 1762, Seite 71. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Grandison_der_Zweite_3.pdf/73&oldid=- (Version vom 1.8.2018)