Seite:Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg.djvu/65

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

1688 das Pastorat, welches er bis zu seinem Tode am 27. Juni 1735 mit vieler Treue und großem Segen verwaltete. Er war zwei Mal verheirathet. – Man kennt von ihm einige Schriften.

17) M. Johann Friedrich Gregorius, ein Sohn des Bürgers und Sattlermeisters Joh. Friedr. Gregorius zu Camenz, war daselbst am 19. März 1697 geboren. Seit seinem 8ten Jahre besuchte er die Schule zu Camenz, und seit 1716 die zu Zittau. 1720 begab er sich auf die Universität Wittenberg, und wurde dort 1722 Magister. Er lebte dann bis 1727 als Hofmeister im Hause eines Grafen von Dallwitz, und erhielt im genannten Jahre den Ruf als Substitut des Rectors in seiner Vaterstadt, nach dessen 1730 erfolgtem Tode er Conrector wurde. 1733 erhielt er die Pfarre in Taubenheim, von wo er am 16. August 1735 als Oberpfarrer nach Rothenburg berufen wurde. Sein Tod erfolgte den 28. September 1761. – Sein Sohn Immanuel Friedrich starb 1800 als Primarius in Lauban. Dieser hat eine Schrift: „Die Lehrer des evangelischen Zions zu Rothenburg“ Lauban 1753. 4. herausgegeben, und viel historische kleinere Schriften, Predigten u. s. w. drucken lassen. – Auch sein Vater hat Einiges herausgegeben.

18) Georg Friedrich Heilersieg war zu Bielefeld in der Grafschaft Ravensberg am 11. Juni 1710 geboren, und ein Sohn Joh. Georg Heilersieg’s, Küsters und Schullehrers daselbst. Auf der Schule zu Bielefeld bereitete er sich zur Universität vor, und begab sich 1733