Seite:Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg.djvu/72

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7) Georg Glatte aus Görlitz, trat 1619 das Diaconat an, und starb in Rothenburg am 8. September 1633. Er hat Einiges geschrieben.

8) Caspar Hiebdius wurde 1633 für Sänitz berufen, und am 13. Januar 1634 in Forste ordinirt. Er muß also auch Diaconus in Rothenburg gewesen sein. Ob er in Rothenburg gestorben, oder fortgezogen sei, wie lange er das Amt verwaltet habe, darüber fehlt es an Nachrichten. Doch nimmt man das Jahr 1640 gewöhnlich als dasjenige an, in dem er einen Nachfolger erhielt.

9) Christoph Beck, wahrscheinlich um 1640 berufen, muß schon 1642, und zwar nach Schreibersdorf bei Lauban, fortgezogen sein, da sein Nachfolger im August 1642 vocirt wurde, und ihn das Görlitzer Kirchenbuch „gewesener Pfarrherr zu Schreibersdorf“ nennt. Nach demselben Kirchenbuche starb er am 31. October 1648 zu Penz, alt 41 Jahre, 4 Wochen und 2 Tage. Er muß also am 1. October 1607 geboren sein.

10) Christian Seiler, am 27. December 1613 zu Görlitz geboren, erhielt die Berufung zum Rothenburger Diaconat am 16. August 1642, verwaltete es drei und dreißig Jahre, und starb am 28. October 1675.

11) M. Clemens Schütze, eines Bürgers Sohn zu Lauban, und daselbst am 13. Januar 1651 geboren. Er besuchte die Schulen seiner Vaterstadt, studirte zu Wittenberg, wo er 1669 Magister wurde, und trat 1673 ins Görlitzer Prediger-Collegium. 1676 kam er als Diaconus