Seite:Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg.djvu/73

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nach Rothenburg, und zog 1687 als Pastor nach Hermsdorf, wo er am 16. Juni 1700 starb.

12) M. Gottfried Preuß war am 1. December 1687 berufen, und wurde schon im folgenden Jahre Pastor. S. oben.

13) Samuel Häntschel, aus Polnisch Lissa, wo sein Vater Senior des geistlichen Ministerii war, gebürtig, erhielt 1688 den Ruf ins Rothenburger Diaconat, ging aber schon 1690 nach seiner Vaterstadt zurück, wo er an der Pest starb.

14) Samuel Rothe, ein Sohn des Pastors Theophilus Rothe zu Beutsch bei Beuthen, und dort am 19. November 1655 oder 1657 geboren, kam aber, da sein Vater, der nachher Pastor in Buchwalde bei Sagan geworden war, 1668 von dort vertrieben wurde, und 1669 die Pfarre in Königshain erhielt, nach der Lausitz. Nach vollendeten Studien trat er 1685 in das Görlitzer Prediger-Collegium, wurde am 30. Juli 1690 zum Diaconat in Rothenburg berufen, und starb am 29sten December 1718. – Er hat Mehreres geschrieben.

15) M. Gottlieb Samuel Rothe, des Vorigen Sohn, und am 18. März 1692 zu Rothenburg geboren, besuchte das Görlitzer Gymnasium, und dann die Universität Leipzig, wo er 1712 Mitglied der Deutschen poetischen Gesellschaft wurde. Am 21. Mai 1719 erhielt er den Ruf als Diaconus in Rothenburg, und starb am 23. September 1750. Er hinterließ eine Wittwe und zahlreiche Familie.

16) M. Johann Georg Rabiger, eines Schuhmachers