Seite:Kurze Topographie und Geschichte der Kreis-Stadt Rothenburg.djvu/74

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Sohn aus Budissin, und dort am 12. März 1721 geboren, bereitete sich auf dem Gymnasio seiner Vaterstadt vor, und studirte seit 1742 in Leipzig. Er wurde 1751 als Diaconus nach Rothenburg berufen, zog 1752 als Pastor nach Strawalde, 1760 als Archidiaconus nach Lauban, wurde dort Primarius 1768, und starb als solcher den 21. Juni 1793.

17) Johann Gottlob Wilhelmi war am 29. Juni 1721 zu Budissin geboren, wo sein Vater als Strumpfstricker lebte, besuchte seit 1735 die Schule seiner Vaterstadt, studirte seit 1743 zu Leipzig, war dann Hauslehrer in verschiedenen Familien, und wurde am 14. November 1752 als Diaconus nach Rothenburg berufen. Er zog 1760 als Pastor nach Diehsa, und starb daselbst am 16. April 1796. Er war ein gründlich gelehrter Mann, trefflicher Mathematiker und Naturforscher, und Kenner vieler Sprachen, besonders auch der Französischen, und hat, außer einer Uebersetzung des hohen Liedes, viele Schriften, vorzüglich naturwissenschaftlichen Inhalts, herausgegeben. Im Jahre 1760 wurde er Mitglied der Oberlausitzischen Bienengesellschaft, 1773 ihr Secretair, und correspondirte viel mit Bonnet in Genf. Auch die Gesellschaft der freien Künste und Wissenschaften, und die öconomische Gesellschaft, beide zu Leipzig, die Gesellschaft der Wissenschaften zu Harlem, und die Pfälzische Gesellschaft der Sitten und Wissenschaften, nahmen ihn zu ihrem Mitgliede auf.

18) Carl Ephraim Schirach, geboren zu Malschwitz den 28. Januar 1731, und ein Sohn des dortigen