Seite:Loehr Buch der Maehrchen 2.pdf/61

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gewesen waren, bellten vor Lust mit drunter Wau! wau! und Kätzchen sagte vor Lust: Mau! Herr Mordi aber und Sumi hatten ihr großes Vergnügen daran.


Es war am andern Morgen sehr früh, als Hali erwachte und seine Sumi besuchen wollte, aber Sumi und Käthchen und Pferde, Wagen und Diener waren fort. „Ach! seufzte Hali, so hast du mich wieder verlaßen! aber wo bist du denn jetzt hin?“

Er suchte auf ihrem Zimmer und fand alle kostbaren Kleider und allen Schmuck, der Sumi gehörte, aber was half ihm das? sein liebstes Kind fand er doch nicht. Da fiel ihm aber ein wunderlicher Spiegel mit seltsamen Rahmen voll Bilder und unbekannter Zeichen in die Augen. Das war aber eben der Zauberspiegel, den Sumi in der Angst um Mordi vergeßen hatte.

„Ach, sagte Hali, könntest du mir zeigen, wo meine Sumi ist?“ und sahe in den Spiegel hinein. Da erblickte er sie, wie sie eben vogelschnell in den Garten einfuhr; er sahe sie angstvoll suchen; er sahe an ihrem Munde, daß sie Jemand riefe. Dann fand er sie bei dem abgezehrten Mordi und es war ihm, als ob er nun Alles verstehe, was sich begebe, und der gute Mordi dauerte ihn sehr. Aber als Sumi den armen Mordi streichelte und derselbe auf einmal ein Mensch ward und, nachdem er den Lebensthau getrunken, ein schöner blühender Jüngling da stand, und die Thiere auch zu Menschen geworden waren, da wußte er Alles.

„Ich muß hin, ich muß zu meinem Kinde hin!“ rief er, und erzählte dem Jusuf, was er im Spiegel gesehen hatte, und sagte, daß er bei Sumi bleiben und nimmer zu den bösen Töchtern wiederkehren wolle. Der treue Diener aber wollte auch mit und bei seinem