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Jahres 18– zu. Es war Herr Barnabas Shuttleworthy, einer der reichsten und angesehensten Bürger des Fleckens, mehrere Tage vermißt worden unter Umständen, welche glauben ließen, daß böse Menschen ihn zu ihrem Opfer gemacht. Herr Shuttleworthy hatte nämlich an einem Samstag Morgen in aller Frühe Rattleborough zu Pferde verlassen und zugleich als das Ziel seiner Reise die etwa fünfzehn englische Meilen entfernte Stadt – bezeichnet. Noch am Abend desselben Tages wollte er wieder zurück sein. Aber schon zwei Stunden nach seinem Wegreiten kam das Pferd ohne ihn, sowie ohne den Sattelranzen zurück, der ihm auf den Rücken geschnallt worden war. Und ferner war das Thier verwundet und mit Koth bedeckt.

Natürlich waren diese Umstände dazu angethan, die Freunde des Vermißten lebhaft zu beunruhigen; und als Herr Shuttleworthy auch am Montag Morgen noch fehlte, wollte der ganze Flecken sich aufmachen und seinen Leichnam suchen.

Einer der Eifrigsten und Energischsten war dabei ein Busenfreund Herrn Shuttleworthy’s, ein Herr Karl Goodfellow, oder wie man ihn allgemein nannte, Karlchen Goodfellow, oder kurzweg das alte Karlchen. Nun mag es ein wunderbares Zusammentreffen sein, oder

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Edgar Allan Poe: Du bist der Mann!. J. Scheible, Stuttgart 1861, Seite 133. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Poe-Du_bist_der_Mann!.djvu/2&oldid=- (Version vom 1.8.2018)