Seite:Predigt am fünf und zwanzig jährigen Regierungs-Feste Sr. Majestät des Königs von Baiern Maximilian Joseph.pdf/24

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

die Gesetze, die Treue gegen den König uns seyn und bleiben, an dem du dich so verherrlichet hast; was ein jeder von uns vermag, das sey dem Besten des Vaterlandes geweiht; damit ein väterlicher König über ein kindlichdankbares Volk herrsche, so lange du ihm seine Tage fristest. Und das wollest du noch recht lange, auf daß er im höchsten menschlichen Alter, deine Gnade rühmend und der Treue und Dankbarkeit seines Volkes sich freuend, seiner schönen Pflanzungen noch recht viele aufblühen und erfreuliche Früchte tragen sehe. Und rufst du ihn dann von seinem Herrscherthrone vor den Thron deiner gerechten Vergeltung, o dann, dann lohne ihn, wie unser Herz es wünscht, und laß dann den Erben des königlichen Thrones an Liebe zum Volke, an Liebe zum Licht und zur Wahrheit ihm dann gleich seyn, dem geliebten Könige. Amen.

C. H. B.