Seite:Proehle Rheinlands Sagen und Geschichten.djvu/135

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feierlicher Absolution und Einsegnung durch einen Geistlichen rief er sogar noch vom Schaffot herab: „Meine Herrschaften, Fischer hat dieselbe Strafe verdient, die ich jetzt erleide!“

So war das Ende eines der letzten Eigentümer der alten Wackelburg und des Königstuhles zu Rhense mit Lüge und Mord befleckt.

Ungefähr um dieselbe Zeit, da Kügelgen ermordet wurde, oder etwas später, wurde der alte Königstuhl zu Rhense im rein geschichtlichen Interesse als Denkmal der deutschen Vergangenheit wieder aufgebaut. Mehrere Überbleibsel des wirklichen Königstuhles, die von einigen Bewohnern der Umgegend aufbewahrt waren, konnten dabei noch architektonisch verwendet werden.

Empfohlene Zitierweise:
Heinrich Pröhle: Rheinlands schönste Sagen und Geschichten. Tonger & Greven, Berlin 1886, Seite 124. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Proehle_Rheinlands_Sagen_und_Geschichten.djvu/135&oldid=3380826 (Version vom 1.8.2018)