Seite:Sponsel Grünes Gewölbe Band 1.pdf/204

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Zierkanne mit eiförmigem Körper auf rundem Sockel aus vergoldetem Silber; der in zwei Zonen eingeteilte Körper hat zwei Reihen ovaler gewölbter Einlagen aus Perlmutter, unten stehende große, oben liegende kleine Platten. Die Kanne ist mit Rollwerk, Fruchtbündeln und Masken in getriebener und gepunzter Arbeit geschmückt. Der Hals endet mit einer hohen Schnauze und ist mit dem Körper durch einen Henkel verbunden, der mit einer weiblichen Halbfigur und über der Öffnung mit einem kleinen auf einem Delphin reitenden Neptun belegt ist. Auf dem runden Sockel die Beschaumarke von Leipzig und die Meistermarke von Elias Geyer, R 1953. Hauptwerk von vollendeter Vornehmheit der Umrisse. Die Kanne gehört zu dem Becken IV. 287 (Tafel 29) (H. 35 – IV. 189.)