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Sechzehntes Kapitel.
Vierzig Jahre später.
(Ein Intermezzo).


Wie der Leser schon aus der Kapitelüberschrift entnehmen wird, habe ich vor, in dem unmittelbar Nachstehenden mich weit jenseits der hier zu schildernden Swinemünder Tage niederzulassen, welches Vorhaben mit dem Wunsche zusammenhängt, das Charakterbild meines Vaters nach Möglichkeit zu vervollständigen, will sagen nach oben hin abzurunden. Denn wie er ganz zuletzt war, so war er eigentlich.

In dem bis hierher dem Leser vorgeführten und zugleich den eigentlichen Inhalt des Buches ausmachenden Zeitabschnitte, nach dem ich denn auch das Ganze „Meine Kinderjahre“ betitelt habe, war mein Vater noch sehr jung, wenig über dreißig, und stand im Leben und in Irrthümern; in seinen alten Tagen aber – und um eben deshalb greif

Empfohlene Zitierweise:
Theodor Fontane: Meine Kinderjahre. Berlin: F. Fontane & Co., 1894, Seite 271. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Theodor_Fontane_%E2%80%93_Meine_Kinderjahre.djvu/279&oldid=- (Version vom 1.8.2018)