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 Krankheitszeit, die in die Stille führt, soll eine rechte Gebetszeit sein, und das Gebet soll vielen zugute kommen. Der ganze Himmel befaßt sich mit den Gebeten der armen, sündigen Menschen: der Vater, der Sohn und der heilige Geist und die Engel – nach der Offenbarung – auch. So sollen wir nicht gering denken von unseren Gebeten.


 Durch die Fürbitte dürfen wir teilnehmen an der Weltregierung, ja an der Welterlösung Gottes. Es verbindet nichts so wie die Fürbitte, wenn wir in der Fürbitte treu sind, so muß ein Band bleiben, auch wenn sich etwas zwischen die Seelen gedrängt hat.


 Wenn wir einem Menschen begegnen, sollten wir immer eine Fürbitte im Herzen haben; dann würde man sich nicht so kalt begegnen.


 Erbitte dir eine Freundesseele, die in allen Lebenslagen für dich betet, in allen Fällen für dich vor Gott einsteht.


Empfohlene Zitierweise:
Therese Stählin: So wir im Lichte wandeln. Verlag der Diakonissenanstalt, Neuendettelsau 1959, Seite 14. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Therese_St%C3%A4hlin_-_So_wir_im_Lichte_wandeln.pdf/16&oldid=2895451 (Version vom 22.8.2016)