Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/433

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und einen noch treflichern Observator, Hern Hofrath und Professor Beitler, dessen tiefe Gelehrsamkeit die Welt anerkennt und ihn zu den vorzüglichsien jezt lebenden Mathematikern zählt, dessen Charakter aber im engem Kreise seiner Freunde und Bekannten eben so verehrungswerth. ist, als es seine weit umfassenden Kenntnisse sind. Zu den vorzüglichern mathematischen Instrumenten, welche sich hier befinden, gehört ein Regulator von Shelton, ein andrer von Vulliamy, ein astranomischer Quadrant von Sisson 3 Fuß im Radio, ein kleinerer vom 1 Fuß, ein Teleskop von Nairne, ein Dollondischer achromatischer Tubus von 3 Fuß Fokaldistanz mit einem Mikrometer, eine parallaktische Maschine und ein Mittagsfernrohr, beyde von Dollond. Die Bibliothek zählt ungefähr 25.000 Bände, unter denen sich vorzüglich im Kunstfache, so wie im Fache. der klassischen Literatur und Geschichte die kostbarsten und seltensten Werke befinden. Am stärksten ist das juristische Fach besetzt. Der erste Grund zu dieser Sammlung wurde durch Ankauf aus den berühmten Badenhauptschen und Germershausischen

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Ulrich von Schlippenbach: Malerische Wanderungen durch Kurland. C. J. G. Hartmann, Riga und Leipzig 1809, Seite 418. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:VonSchlippenbachMalerischeWanderungenDurchKurland.pdf/433&oldid=- (Version vom 19.5.2019)