Seite:Zerstreute Blaetter V.djvu/197

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

     Nun will ich, daß mir folgen
alle Gottesholden.
Beschert ist unsere hiesige Frist,
so lang’ es will Christ.
Er wartet unser Gebein,
und hält die Wache drob.
Wer also Gottes Willen
hier munter erfüllet;
kommt er gesund aus,
ich lohn’ ihm das;
bleibt er darinnen
ist er Christs Hausgenoß.

     Da nahm er Schild und Speer
ritt eilig daher;
wollt wehrhaft sich rächen,
an seinen Widersachern.

     Es stund nicht an gar lange,
da fand er die Normannen;
„Gottlob!“ sprach er,
er sah, was er begehrte.


Empfohlene Zitierweise:
Johann Gottfried Herder: Zerstreute Blätter (Fünfte Sammlung). Carl Wilhelm Ettinger, Gotha 1793, Seite 181. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Zerstreute_Blaetter_V.djvu/197&oldid=- (Version vom 1.8.2018)