Sponsel Grünes Gewölbe Band 3/Tafel 10

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Tafel 9 Das Grüne Gewölbe: eine Auswahl von Meisterwerken in vier Bänden. Band 3 (1929) von Jean Louis Sponsel
Tafel 10
Tafel 11
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TAFEL 10
SILBERVERGOLDETER HANDSPIEGEL. VIER LÖFFEL AUS
JASPIS UND AUS ACHAT MIT GOLDENEN EMAILLIERTEN
BESCHLÄGEN, GEGEN ENDE DES 16. JAHRHUNDERTS
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Sponsel Grünes Gewölbe Band 3 Tafel 10.jpg

[186] 1. Oben Mitte: Runder Handspiegel mit langem Griff. Die Rückseite und der Griff aus vergoldetem Silber. Dieser ist gestaltet mit einer auf einer Vase mit Faunsmaske stehenden vorn unbekleideten weiblichen Gestalt, die auf dem Haupt eine kleine Vase trägt, auf der die Scheibe des Spiegels aufsitzt. Darauf als Spitze die Halbfigur von Gott Vater. Die hier abgebildete Rückseite der Spiegelfassung hat ein ausgestochenes Maureskenornament, dessen breitere Züge in drei C-Linien sich in der Mitte schneiden. Deutsch. Mitte 16. Jhdts. (L. 19 – IV. 7k.)


2.Oben links: Löffel, Schale und Stiel aus sächsischem Jaspis, verbunden mit durch Ranken verzierten und emaillierten Goldbeschlägen; am Ende des geraden runden Stiels ebensolcher Beschlag mit einem auf geschweiftem Sockel daraufsitzenden emaillierten Kopf einer Athena. Ende 16. Jhdts. (V. 2mmm.)


3. Oben rechts: Löffel aus rötlichem ägyptischen Jaspis und rundem geraden Stiel von Jaspis-Achat, an der Spitze des Griffes eine goldene emaillierte Fassung mit einem goldenen emaillierten Negerkopf, um dessen Hals ein Ring mit Brillanten ausgefaßt, ähnlich gearbeitet und mit sechs Diamanten verziert die Verbindung von Schale und Stiel. Ende 16. Jhdts. (V. 2aaa.)


4. Unten links: Löffel aus blaß rötlichem Jaspis-Achat mit vierkantigem geraden ebensolchen Stiel, zwischen Schale und Stiel und an dessen Ende goldene mit Blumen emaillierte Fassung. Ende 16. Jhdts. (V. 2xx.)


5. Unten rechts: Löffel aus braunrotem Bandachat mit ebensolchem vierkantigen Stiel, zwischen Schale und Stiel ein längeres eingeschweiftes, goldenes, blau und weiß emailliertes Verbindungsglied, ein kürzerer ebensolcher Beschlag am Ende des Stiels. Ende 16. Jhdts. (IV, 8e.)