Titisee (Badisches Sagen-Buch)

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Textdaten
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Autor: Unbekannt
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Titel: Tittisee
Untertitel:
aus: Badisches Sagen-Buch I, S. 438
Herausgeber: August Schnezler
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1846
Verlag: Creuzbauer und Kasper
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Erscheinungsort: Karlsruhe
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Originaltitel:
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Originalherkunft:
Quelle: Commons und Google
Kurzbeschreibung:
Siehe auch Der Titisee aus: Die Volkssagen der Stadt Freiburg im Breisgau
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[438]
Titisee.[1]

Nachdem schon Manche vergebens gesucht hatten, die Tiefe des Titisee’s zu erforschen, fuhr Einer, mit dem festen Vorsatz, dieselbe kennen zu lernen, in einem Kahn in die Mitte des See’s und warf an einer fast endlosen Schnur das Senkblei aus. Schon schwebte dieses in ungeheurer Tiefe und doch war noch eine Menge Schnur zum Nachlassen vorhanden, da rief aus dem Wasser eine Stimme in fürchterlichem Tone:

„Missest du mich,
So freß ich dich!“

Voll Schrecken ließ nun der Mann von seinem Unternehmen ab und seitdem hat Niemand mehr gewagt, die Tiefe des See’s zu ergründen.

(Siehe Mone’s Anzeiger etc. v. J. 1829.)

  1. Zwei Stunden östlich vom Feldberg, an der Poststraße nach Lenzkirch.