Tulla-Tulla-Tullala

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Textdaten
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Autor: unbekannt
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Titel: Tulla-Tulla-Tullala
Untertitel:
aus: Erotische Volkslieder aus Deutschland, S. 54–55
Herausgeber: Hans Ostwald
Auflage: 1. Auflage
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: [1910]
Verlag: Eberhard Frowein
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Erscheinungsort: Berlin
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Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Princeton-USA* und Commons
Kurzbeschreibung:
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[54]

Tulla-Tulla-Tullala

Hört ihr lieben Brüder, wie mir’s ergangen ist:
Drinnen in der Stadt ist ein Weib gekommen,
Hat mich mitgenommen, hat aus Liebe mich gefragt
Nach meinem Tu-la-la, nach meinem Tu-la-la,

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Nach meinem Tulla, Tulla, Tulla, Tulla.


Sie führt mich in ihr Zimmer, ’s war ganz finster drin
Und ich sprach: Holde Kleine, was wollen wir denn machen?
Da fing sie an zu lachen und griff mir gleich selber ’nein
An meinen Tu-la-la, an meinen Tu-la-la,

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An meinen Tulla, Tulla, Tulla, Tulla.


Da bin ich aufgestiegen, und dann abgestiegen;
Fünf Gulden hab’ ich müssen zahlen.
Und die Schmerzen, die ich habe leiden müssen,
Wünsch niemand dran zu haben

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An meinen Tu-la-la, an meinen Tu-la-la,

An meinen Tulla, Tulla, Tulla, Tulla.

Bin ich zum Arzt gegangen, hab mich schauen lassen;
Sehr schlimm war dran ich, hatt’n Trippel, Trappel
Und een Zippel, Zappel och noch obendrein

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An meinen Tu-la-la, an meinen Tu-la-la,

An meinen Tulla, Tulla, Tulla, Tulla.

Muß ich in die Stadt hinein geh’n,
Mich um ein Weib umseh’n,

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Das ich heiraten kann,

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Denn von den Mädchen, die auf der Straße liegen

Kommt mir keine wieder dran
An meinen Tu-la-la, an meinen Tu-la-la,
An meinen Tulla, Tulla, Tulla, Tulla.

 Thüringen