Und als ich so lange, so lange gesäumt

aus Wikisource, der freien Quellensammlung
Zur Navigation springen Zur Suche springen
« Die Erde war so lange geizig Buch der Lieder (1827) Die blauen Veilchen der Aeugelein »
Für eine seitenweise Ansicht und den Vergleich mit den zugrundegelegten Scans, klicke bitte auf die entsprechende Seitenzahl (in eckigen Klammern) am linken Seitenrand.
Textdaten
Autor: Heinrich Heine
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Und als ich so lange, so lange gesäumt
Untertitel:
aus: Buch der Lieder, Lyrisches Intermezzo, S. 134
Herausgeber:
Auflage: 1
Entstehungsdatum: 1822–1823
Erscheinungsdatum: 1827
Verlag: Hoffmann und Campe
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Hamburg
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Buch der Lieder 134.jpg
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
[[index:|Indexseite]]

[134]

XXIX.

     Und als ich so lange, so lange gesäumt,
In fremden Landen geschwärmt und geträumt;
Da ward meiner Liebsten zu lang die Zeit,
Und sie nähete sich ein Hochzeitkleid,

5
Und hat mit zärtlichen Armen umschlungen,

Als Bräut’gam, den dümmsten der dummen Jungen.

     Mein Liebchen ist so schön und mild,
Noch schwebt mir vor ihr süßes Bild;
Die Veilchenaugen, die Rosenwänglein,

10
Die glühen und blühen, jahraus jahrein.

Daß ich von solchem Lieb konnt weichen,
War der dümmste von meinen dummen Streichen.