Weihnachtsbüchertisch für die Jugend

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Titel: Weihnachtsbüchertisch für die Jugend
Untertitel:
aus: Die Gartenlaube, Heft 50, S. 859
Herausgeber: Adolf Kröner
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Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1888
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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[859] Weihnachtsbüchertisch für die Jugend. Die ungleichmäßige geistige Entwickelung der Kinder läßt es oft schwer erscheinen, bei jedem Buche eine genaue Grenze des Alters anzugeben, für welches es in erster Linie passend ist. Wenn wir trotzdem wieder eine Eintheilung der Weihnachtsbücher nach den Altersstufen geben, so geschieht dies deshalb, weil eine annähernde Bestimmung, bei welchem Alter hinreichendes Verständniß für das eine oder andere Buch vorauszusetzen immerhin möglich ist und weil wir nur eine kleine Zahl von wirklich guten Schriften anführen, denen sich das mehr oder minder entwickelte kindliche Verständniß sicher anschmiegen dürfte. Bei dem knapp bemessenen Raume, der uns diesmal zu Gebote steht, müssen wir von eingehenderen Besprechungen absehen.

Den Kleinsten im Alter von 5 bis 7 Jahren, bietet der Weihnachtsmann eine Reihe von Bilderbüchern, deren schöne künstlerische Ausführung nichts zu wünschen übrig läßt und bei denen auch auf die Texte alle Sorgfalt verwandt ist. „Wenn der Frühling blüht“, mit stimmungsvollen Bildern von H. M. Bennett und Gedichten von Fanny Stockhausen (München, Th. Stroefers Verlag) und „Augenweid und Herzensfreud“ von L. Mack und Emil Wolff (ebenda) werden das Entzücken aller Kleinen bilden und ohne Zweifel auch den erwachsenen Familiengliedern Freude machet. Einen belehrend unterhaltenden Zweck verfolgt das Bilderbuch „Unterricht im Thierreiche für unsere Kleinen“ von Anna Lieboldt und Hans W. Schmidt (Leipzig, E. Twietmeyer), ein echtes Kinderbuch, das namentlich in der Hand der Mutter für die Erweiterung des kindlichen Anschauungskreises ersprießlich werdet kann. V. P. Mohn, der bekannte Berliner Künstler, und G. Chr. Dieffenbach legen „Nesthäkchens Zeitvertreib“ (Bremen, M. Heinsius) auf den Festtisch, und ein Buch, das durch diese beiden bewährten Kinderfreunde eingeführt ist, empfiehlt sich dadurch am besten. Warme Anerkennung verdient auch der „Zeitvertreib für die ganz Kleinen“ (Dresden , C. C. Meinhold und Söhne), welchen E. Limmer