ADB:Haugwitz, Paul Graf von

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Artikel „Haugwitz, Paul Graf von“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), ab Seite 69, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Haugwitz,_Paul_Graf_von&oldid=553213 (Version vom 24. Dezember 2009, 17:45 Uhr UTC)
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Band 11 (1880), ab Seite 69. (Quelle)
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Paugwltz: Paul Graf v. H. (Dichter), Sohn des preußischen Cabinetsmimsters, war geboren den 22. Januar 1791 zu Reichenbach, verlebte seine Juge1;d größtenthei1S in Berlin, brachte nach dem Kriege von 1806 zwei Jahre m W1esi zu xknd studirte dann von 1810–13 in Heidelberg. Beim Ausbruche des Fre1hettskrteges trat er in’s Heer, wurde bald Adjutant des Generals Tauentzien, dasm des Generals York und später dem Generalstabe des Generals v. Müffling bergegebßn. 1819 mit dem Rang des Oberstlieutenant verabschiedet, lebte er als Ma;oratsherr.der Herrschaft Krappitz und preußischer Kammerherr auf seinen L Gutern tn Schlesien. 1888 wurde er Landrath des Kreises Oppeln. Er starb om Z- September 1856 zu Dresden. Die Jahrgänge des Fouqucö’schen Frauen- [70] taschenbuchs 1816–21 und verschiedene andere Almanache des dritten undvierten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts enthalten von ihm lyrische und erzählende Dichtungen; am bekanntesten machte er sich jedoch als Uebersetzer aus dem Englischen, so von Thomas Moore’s Liebe der Engel, 1829, und einer Reihe von Werken Byrons in Adrian’s Ausgabe, 1830 u. flgs

Nowack’s schles. Schriftsteller-Lexicon, 3. Thl., S. 46.

Palm.
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