ADB:Herbord
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Herbord: 1145––1168 Mönch im Kloster Michel-3berg bei Bamberg, wo er der Schule vorstand, ein sehr gelehrter Geistlicher, der sich auch an Cicero««S Schriften gebildet hatte und eine Biographie dez Bischof?: Ltto von Bamberg c«1103–1189) Versaßte, in sehr künstlicher Form, indem er zwei Zeitgenossen dcS BischokS sich über diesen unterhalten ließ. Stilistisch aueSgezeichnet, über einfache Berichterstattung sich erhebend, ift H. fachlich nicht so zuverlässig, wie seine Vorgänger und Quellen, eine gleich nach Otto’S Tod verfaßte anonyme Tenkschrikt und die sehr gewissenhaft gearbeitete Biographie von seinem älteren Klofterbruder Cbo, welche H. viel benutzt hat, ohne ihn zu nennen. Lange besaß man nur eine au–S beiden Werken zufammengest–tzte Compilation, biS Giese- brecht 1865 Hcrbord«-ß DjA10guS in einer Münchener Handschrift entdeckte. Veste AuSgaben von Jass(s, 13jb1. 1iO1–. (;c2-1–111. l’. 6ZSLd––885. Ueber- setzung von Han8 Protz, 1869.