ADB:Schwabe, Friedrich Wilhelm

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Artikel „Schwabe, Friedrich Wilhelm“ in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 33 (1891), ab Seite 159, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Schwabe,_Friedrich_Wilhelm&oldid=887890 (Version vom 25. Dezember 2009, 20:42 Uhr UTC)
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Band 33 (1891), ab Seite 159. (Quelle)
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Schwabe: Friedrich Wilhelm S., Arzt, geboren zu Weimar am 2l). Januar 1780 als Sohn des Hofadvocaten und späteren Geh. Regierungsraths Traugott Leberecht S., besuchte das Gymnasium seiner Vaterstadt von 1788–99, widmete sich dann spcciell auf Veranlassung des Bergrathes 1)1s. Bucholz zu Jena dem Studium der Medicin, wo er unter Gruner’s Decanat am 23. Juli 1802 mit der Dissertation „1)S 8mbustionjbus die Doctorwürde erlangte, machte darauf eine Studienreise mit längerem Aufenthalte in Berlin, wo er sich unter Leitung von Hufeland noch vervollkommnete und bei Grapengießer die Kraukenbehandlung mit Elektricität studirte, absolvirte hier 1804 das preußische Staatsexamen und ließ sich dann in seiner Vaterstadt nieder. Bereits 1806 wurde er zum herzogl. sächsischen Hofmedicusernannt, begleitete als Leibarzt der Großherzogin diese von 1808–1809 auf einer Reise nach Petersburg, hielt sich 1813 mehrere Monate in Wien im Gefolge des Hofes auf, wurde 1816 zum Hofrath, 1832 zum Geh. Hofrath ernannt und starb am 24. Januar 1842. S. war ein sehr glücklicher, beliebter und namentlich bei Hofe angesehener Praktiker, auch Mitglied zahlreicher gelehrter Gesellschaften und Vereine, hat aber in schriftstellerischer Beziehung bis auf zwei kleine Publicationen in Hufeland’s Journal (1804, ITIL und 1817 )(l.R’) nichts Bemerkenswerthes geleistet.

Vgl. Biogr. Lexicon von Hirsch u. Gurlt k’, 314.

Pagel.
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