An Julius
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An Julius.
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Schon den würzigen Duft, wo sanft umschimmertVon der Blättchen bebendem Gold der Erlen Kronen sich neigen? 10
In dem smaragdnen Grün des jungen SaatenIn dem dunkleren Blau des klaren Himmels [260]
Aber du sitzest ernst im stillen Zimmer, 15
Thaten, die dein liebendes Herz in ewge Dunkelheit hüllte;Oder du steigest mit des Tiefsinns Fackel 20
Dir des Rechtes verkannte Sprüche deutet,Und es schätzt dein kräftiges Wort der Freiheit heilige Regel. 25
Blicke durchs Fenster! schau die RosenglutenDort am Saume der grünen Erd’ erblassen [261]
Schon zu falbem Schimmer, es athmet Kühlung friedlich der Abend! 30
Das dich rings ein wogendes Meer umflutet schaffender Kräfte,Wohnet nicht hier des Herzens stille Ruhe, 35
Mit den lieblichen Kindern Florens scherzet.Ernster Jüngling! fürchte des kleinen Gottes glänzenden Bogen. [262]
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Denke dann meiner, wenn voll stiller AndachtSich dein fühlendes Herz zu ihm erhebet, K. L. M. MÜLLER.
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