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| Textdaten |
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| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
An Julius Zeyer |
| Untertitel: |
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| aus: |
Larenopfer. In: Sämtliche Werke, Band I, S. 35-36. |
| Herausgeber: |
Rilke-Archiv in Verbindung mit Ruth Sieber-Rilke, besorgt durch Ernst Zinn |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1955 |
| Verlag: |
Insel-Verlag |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Frankfurt am Main |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf den commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Erstdruck 1895 |
Artikel in der Wikipedia
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[35] AN JULIUS ZEYER
Du bist ein Meister; – früher oder später
spannt sich dein Volk in deinen Siegeswagen;
[36] du preisest seine Art und seine Sagen, –
aus deinen Liedern weht der Heimat Äther.
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Dein Volk tut recht, – nicht, voll von wahngeblähter
Vergangenheit, die Hand im Schooß zu tragen,
es kämpft noch heut und muß sich tüchtig schlagen,
stolz auf sich selbst und stolz auf seine Väter.
Es hat dein Volk sich seine Ideale
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noch nicht versetzen lassen zu den Sternen,
die unerreichbar sind und Sehnsucht glasten;
du aber mahnst, ein echter Orientale,
es möge in dem Ringen nicht verlernen
auch im Alhambrahof die Kunst zu rasten.