An Sie
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| « Traum und Leben |
Gedichte (1822) |
Manfred » |
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| Textdaten |
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| Autor: |
Heinrich Heine |
| Titel: |
An Sie |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte, S. 142 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1822 |
| Verlag: |
Maurersche Buchhandlung |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Berlin |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Heinrich-Heine-Portal und Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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| Eintrag in der GND: {{{GND}}} |
| Bild |
Heine Gedichte 1822 142.jpg |
| Bild |
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| Bearbeitungsstand |
| fertig |
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An Sie.
Die rothen Blumen hier und auch die bleichen,
Die einst erblüht aus blut’gen Herzenswunden,
Die hab’ ich nun zum schmucken Strauß verbunden,
Und will ihn Dir, du schöne Herrin, reichen.
5
Nimm huldreich hin die treuen Sangeskunden,
Ich kann ja nicht aus diesem Leben weichen,
Ohn’ rückzulassen dir ein Liebeszeichen, –
Gedenke mein, wenn ich den Tod gefunden!
Doch nie, o Herrinn, sollst du mich beklagen;
10
Beneidenswerth war selbst mein Schmerzenleben –
Denn liebend durft’ ich dich im Herzen tragen.
Und größ’res Heil noch soll mir bald geschehen:
Mit Geisterschutz darf ich dein Haupt umschweben,
Und Friedensgrüße in dein Herze wehen.
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