An den Aether
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An den Aether.
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Mir den heiligen Odem zuerst in den keimenden Busen.
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Die beseelende Luft durch alle Röhren des Lebens. 10
Darum lieben die Wesen dich auch und ringen und strebenUnaufhörlich hinauf nach dir in freudigem Wachsthum. 15
Daß er belebt von dir in deiner Welle sich bade,Schüttelt der Wald den Schnee, wie ein überlästig Gewand ab. [133]
Aus der Wiege zu dir; auch den edeln Thieren der Erde 20
Wird zum Fluge der Schritt, wenn oft das gewaltige SehnenDie geheime Liebe zu dir sie ergreift, sie hinaufzieht. 25
Hüpft, wie ein Zephyr, über den Bach, der reißend hinabschäumt,Hin und wieder und schweift, kaum sichtbar durch die Gebüsche. [134]
Raums genug ist für alle. Der Pfad ist keinem bezeichnet, 30
Und es regen sich frey im Hause die Großen und Kleinen.Ueber dem Haupte frohlocken sie mir und es sehnt sich auch mein Herz 35
Daß er, wie einst, in die Arme des Zeus den seeligen Knaben,Aus der Gefangenschaft in des Aethers Halle mich trage. [135]
Breiten wir über dem Boden uns aus und suchen und wandern 40
Durch die Zonen der Erd’, o Vater Aether! vergebens,Denn es treibt uns die Lust in deinen Gärten zu wohnen. 45
Dennoch genügt ihm nicht; denn der tiefere Ozean reitzt uns,Wo die leichtere Welle sich regt – o wer dort an jene [136]
Wo du fremde Gestad’ umfängst mit der bläulichen Woge, 50
Kömmst du säuselnd herab von des Fruchtbaums blühenden Wipfeln,Vater Aether! und sänftigest selbst das strebende Herz mir, D.
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