| Textdaten |
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| Autor: |
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben |
| Titel: |
Das alte Jahr vergangen ist |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte. Seite 276-277 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
4. Auflage |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
Vorlage:none |
| Verlag: |
Rümpler |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Hannover |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Uni Göttingen und Scans auf Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Siehe auch Jahreswechsel |
Artikel in der Wikipedia
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[276] Das alte Jahr vergangen ist.
Das alte Jahr vergangen ist,
Das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist,
Wohl uns, daß wir noch sind!
5
Wir sehn auf’s alte Jahr zurück,
Und haben neuen Muth:
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Die Zeit ist immer gut.
Ja, keine Zeit war jemals schlecht:
10
In jeder lebet fort
Gefühl für Wahrheit, Ehr’ und Recht
Und für ein freies Wort.
Hinweg mit allem Weh und Ach!
Hinweg mit allem Leid!
15
Wir selbst sind Glück und Ungemach,
Wir selber sind die Zeit.
Und machen wir uns froh und gut,
Ist froh und gut die Zeit,
Und giebt uns Kraft und frohen Muth
20
Bei jedem neuen Leid.
Und was einmal die Zeit gebracht,
Das nimmt sie wieder hin –
Drum haben wir bei Tag und Nacht
Auch immer frohen Sinn.
25
[277] Und weil die Zeit nur vorwärts will,
So schreiten vorwärts wir;
Die Zeit gebeut, nie stehn wir still,
Wir schreiten fort mit ihr.
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
30
Wir ziehen froh hinein,
Denn vorwärts! vorwärts! nie zurück!
Soll unsre Losung sein.