Das erträumte Paradies
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Das erträumte Paradies.
Romanze.
Von Vater Adams Lebensart
Was ist uns überblieben?
Wie uns die Bibel offenbahrt,
Hat Er den Pflug getrieben;
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Nur was dem Vater Kräfte gab,
Ward bald den Söhnen Plage;
Fritz Adam spannt’ am Morgen ab,
Franz Adam am Mittage.
Sie wanderten ins Paradeis
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Zurück mit Weib und Kindern:
Da wandelt auf Krystall und Eis
Ein Cherub, dies zu hindern.
Sogleich umfloß sie Nebelwahn
Vom neuen Weisheitsbaume:
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In herrlichen Entwürfen sahn
Ein Eden sie – im Traume.
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Und naschten da nach Herzenslust –
(Was kann den Hunger stillen?)
Und kleideten sich Schaambewußt
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In Feigenblätterhüllen.
Ihr Paradies gerieth zum Staat
Von viel Kategorieen;
Die Distel sollte zum Salat,
Der Schlee zur Rose blühen.
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Auch fanden sie der Künste viel,
Vor andern Schwert und Eisen;
Und priesen es mit Saitenspiel,
Es war gar hoch zu preisen.
Und mordeten freundbrüderlich
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Manch’ ehrlich frommen Abel,
Und baueten Großmeisterlich
Zum Himmel manches Babel.
Ihr Adamskinder, auf! hinweg
Vom lang’ gebüßten Truge.
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Zum Glücke führt ein enger Steg,
Frisch wieder hin zum Pfluge!
Aus Eurer Mutter Lebensschoos
Kommt neue Kraft euch wieder.
Nur Thätigkeit ist unser Loos,
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Nur thätig sind wir Brüder.
V.
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