Der Gott der Jugend
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Der Gott der Jugend.
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Noch oft der Freunde ManenUnd, wie der Sterne Chor, 10
Das Göttliche verhüllt,Noch oft das tiefe Sehnen 15
Und tönt von MelodieenDer Seele Saitenspiel; So such’ im stillsten Thale 20
Den frohen Opferwein!Noch lächelt unveraltet 25
Wie unter Tiburs Bäumen,Wenn da der Dichter saß, 30
Und wenn sie stolz und frohUm Silberblüthen spielte, [154]
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Begrüßt von Nachtigallen,Der Stern der Liebe schien, 40
Und Myrtensträuche rann;
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Noch blüht des Himmels Schöne,Noch mischen brüderlich 50
Den düftereichsten Hain,Und gieß’ aus goldner Schaale [155]
Noch lächelt unveraltet 55
Der Gott der Jugend waltetNoch über dir und mir. HÖLDERLIN.
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