Die höchste Weyhe
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Die höchste Weihe.
Wer, als Melpomen’ ihn weihte, 5
Mild und segnend, gleich Auroren, Wann der Lenz der Erde naht, 10
Glüht sein Herz von Sympathie;Rein erklingt in allen Zonen 15
Die Viol’ am TodtenhügelUnd die Ros’ im Kranz der Braut; Ihm erhebt der Katarakten 20
Klippenabhang niederfleußt.
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Trinkt auf hoher Alpenweide Mit dem Adler Himmelsglanz, 30
Heitrer Weisheit wieder glühn,Roms Ruinen sich entmoosen, Beßrer Zukunft Bilder schweben 35
Und harmonisch, wie sein Leben, Tönt im Volk sein höhres Lied. 40
Seines Geistes reine Gluth.Matthisson.
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