Du sah’st mich oft im Kampf mit jenen Schlingeln
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| Textdaten |
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| Autor: |
Heinrich Heine |
| Titel: |
Du sah’st mich oft im Kampf mit jenen Schlingeln |
| Untertitel: |
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| aus: |
Buch der Lieder, Junge Leiden, Sonette, S. 102 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
1817–1821 |
| Erscheinungsdatum: |
1827 |
| Verlag: |
Hoffmann und Campe |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Hamburg |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Dies ist das achte von neun Gedichten, für das die Widmung „Fresko-Sonette an Christian S.“ gilt. |
Artikel in der Wikipedia
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[102]
VIII.
Du sah’st mich oft im Kampf mit jenen Schlingeln,
Geschminkten Katzen und gebrillten Pudeln,
Die mir den blanken Namen gern besudeln,
Und mich so gerne in’s Verderben züngeln.
5
Du sahest oft, wie mich Pedanten hudeln,
Wie Schellenkappenträger mich umklingeln,
Wie gift’ge Schlangen um mein Herz sich ringeln;
Du sahst mein Blut aus tausend Wunden sprudeln.
Du aber standest fest gleich einem Thurme;
10
Ein Leuchtthurm war dein Kopf mir in dem Sturme,
Dein treues Herz war mir ein guter Hafen.
Wohl wogt um jenen Hafen wilde Brandung,
Nur wen’ge Schiff’ erringen dort die Landung,
Doch ist man dort, so kann man sicher schlafen.
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