Ich möchte weinen, doch ich kann es nicht
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| Textdaten |
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| Autor: |
Heinrich Heine |
| Titel: |
Ich möchte weinen, doch ich kann es nicht |
| Untertitel: |
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| aus: |
Buch der Lieder, Junge Leiden, Sonette, S. 103 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
1817–1821 |
| Erscheinungsdatum: |
1827 |
| Verlag: |
Hoffmann und Campe |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Hamburg |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans der Ausgabe 1827 auf den Commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Dies ist das neunte von neun Gedichten, für das die Widmung „Fresko-Sonette an Christian S.“ gilt.
Dies ist das letzte Gedicht im Zyklus „Sonette“ und in „Junge Leiden“. Es folgt „Lyrisches Intermezzo“. |
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[103]
IX.
Ich möchte weinen, doch ich kann es nicht;
Ich möcht’ mich rüstig in die Höhe heben,
Doch kann ich’s nicht; am Boden muß ich kleben,
Umkrächzt, umzischt von ekelm Wurmgezücht.
5
Ich möchte gern mein heitres Lebenslicht,
Mein schönes Lieb, allüberall umschweben,
In ihrem selig süßen Hauche leben, –
Doch kann ich’s nicht, mein krankes Herze bricht.
Aus dem gebrochnen Herzen fühl’ ich fließen
10
Mein heißes Blut, ich fühle mich ermatten,
Und vor den Augen wird’s mir trüb und trüber.
Und heimlich schauernd sehn’ ich mich hinüber
Nach jenem Nebelreich, wo stille Schatten
Mit weichen Armen liebend mich umschließen.
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