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| Textdaten |
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| Autor: |
Rainer Maria Rilke |
| Titel: |
Kajetan Týl |
| Untertitel: |
Bei Betrachtung seines Zimmerchens, das auf der böhmischen ethnographischen Ausstellung zusammengestellt war |
| aus: |
Larenopfer. In: Sämtliche Werke, Band I, S. 38-39. |
| Herausgeber: |
Rilke-Archiv in Verbindung mit Ruth Sieber-Rilke, besorgt durch Ernst Zinn |
| Auflage: |
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| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1955 |
| Verlag: |
Insel-Verlag |
| Drucker: |
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| Erscheinungsort: |
Frankfurt am Main |
| Übersetzer: |
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| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Scans auf den commons |
| Kurzbeschreibung: |
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| Erstdruck 1895 |
Artikel in der Wikipedia
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[38] KAJETAN TÝL
Bei Betrachtung seines Zimmerchens,
das auf der böhmischen ethnographischen Ausstellung
zusammengestellt war
Da also hat der arme Týl
sein Lied »Kde domov můj« geschrieben.
In Wahrheit: Wen die Musen lieben,
dem gibt das Leben nicht zuviel.
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Ein Stübchen – nicht zu klein dem Flug
des Geistes; nicht zu groß zur Ruhe. –
[39] Ein Stuhl, als Schreibtisch eine Truhe,
ein Bett, ein Holzkreuz und ein Krug.
Doch wär er nicht für tausend Louis
10
von Böhmen fort. Mit jeder Fiber
hing er daran. – »Ich bleibe lieber,«
hätt er gesagt, »kde domov můj.«