Musen und Grazien in der Mark
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Musen und Grazien in der Mark.
O wie ist die Stadt so wenig, 5
Ball und Oper wird uns tödten,Liebchen! komm auf meine Flur, 10
Daß du so natürlich bist;Unsre Mädchen, unsre Bübchen 15
Liebes Mädchen, laß uns waten,Waten noch durch diesen Quark. Dann im Sand uns zu verliehren, 20
Wo der Dorn das Röckchen zerrt!Zu dem Dörfchen laß uns schleichen, 25
Sagt mir nichts von gutem Boden,Nichts vom Magdeburger Land! 30
Nichts an ihrem raschen Lauf,Denn bey uns, was vegetiret, [70]
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Statt der Dame, statt der ZofeMacht die Henne Glu! glu! glu! 40
Meine Frau die weißen auf.
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Wie ist der Gedanke labend!Solch ein Edler bleibt uns nah! 50
Sylb’ aus Sylbe, Wort aus Wort.Ob sich gleich auf deutsch nichts reimet, [71]
Ob es kräftig oder zierlich, 55
Wir sind bieder und natürlich,Und das ist genug gethan. Göthe.
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