Petrarca - Sonett 19
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| Textdaten |
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| Autor: |
Francesco Petrarca |
| Titel: |
Sonett 19 |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte,
S. 136 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1804 |
| Verlag: |
J. V. Degen |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Wien |
| Übersetzer: |
Carl Streckfuß |
| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und scans auf commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[136]
Son. 19.
Mich zu erlösen aus des Krieges Grauen,
Den ich geführt mit deiner Augen Pracht,
Hab’ ich schon oft mein Herz dir dargebracht,
Doch du willst nicht so tief hernieder schauen.
5
Und hoffen auf dieß Herz noch andre Frauen,
So ist ihr Hoffen schwach, getäuscht, verlacht;
Ich will es nicht — was Unlust dir gemacht,
Wie sollt’ ich dem in meinem Busen trauen.
Wenn ichs verstoße, und wenn Hilfe nicht
10
In deiner Brust der arme Flüchtling findet,
Wenn jeder Weg dem Irrenden verschwindet,
Wenn es die Schranken der Natur durchbricht,
Dann wird uns beyde harte Schuld beschweren,
Doch deine Schuld wird seine Liebe mehren.
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