Petrarca - Sonett 87
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| Textdaten |
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| Autor: |
Francesco Petrarca |
| Titel: |
Sonett 87 |
| Untertitel: |
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| aus: |
Gedichte,
S. 142 |
| Herausgeber: |
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| Auflage: |
1 |
| Entstehungsdatum: |
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| Erscheinungsdatum: |
1804 |
| Verlag: |
J. V. Degen |
| Drucker: |
{{{DRUCKER}}} |
| Erscheinungsort: |
Wien |
| Übersetzer: |
Carl Streckfuß |
| Originaltitel: |
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| Originalsubtitel: |
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| Originalherkunft: |
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| Quelle: |
Google und scans auf commons |
| Kurzbeschreibung: |
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Artikel in der Wikipedia
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[142]
Son. 87.
Von Amorn zum gewohnten Ort gekehret,
Stand ich wie einer, der gefaßt zum Streiten,
Sich vorsieht, sich umschanzt von allen Seiten,
Mit der Entschlüsse schwachem Schild bewehret.
5
Ich wandte mich, und staunte süß bethöret,
Sah einen Schatten durch die Wiese gleiten —
Sie, würdiger der Himmelsseeligkeiten
Erkannt’ ich, und die Flur schien rings verkläret.
Ich fragte mich: was bist du so beklommen?
10
Doch kaum dacht’ ich’s , so war der Quell der Quaalen
In ihren schönen Augen schon mir offen.
Und wie mit Blitzen gleich die Donner kommen,
So ward’ ich auch von ihrer Blicke Strahlen,
Und einem holden Gruß zugleich getroffen.
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