Seite:AbrahamElektromagnetismus1914.djvu/191

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§ 22. Das Lorentzsche und das Bucherersche Elektron.
Gewisse später zu erörternde Fragen der Optik bewegter Körper haben H. A. Lorentz[1] veranlaßt, unsere kinematische Grundhypothese (VII) durch eine andere zu ersetzen. Seine Dynamik des Elektrons fußt ebenfalls auf den Grundgleichungen I bis V, und der dynamischen Grundgleichung (VI), welche verlangt, daß die resultierenden elektromagnetischen Kräfte des äußeren und des vom Elektron selbst erregten Feldes einander im Sinne der Mechanik starrer Körper das Gleichgewicht halten. Er nimmt indessen das Elektron nicht als „starr“ an, sondern läßt dessen