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Die Korrektur für die Randwirkung des Kondensators.

Eine Untersuchung der Frage, in welcher Weise die Streuung der Kraftlinien die Bahn des Elektrons beeinflußt, und welche Korrektur dafür anzubringen ist, führt zu folgenden Ergebnissen.

Fig. 3.

Wir verfolgen die Bahn des Elektrons vom Punkt O aus, der zwischen den Platten und so weit vom Rande entfernt liegt, daß die Feldstärke noch durch den normalen Wert V/d bestimmt ist, wo V die Potentialdifferenz und d den Ab— stand der Platten bedeutet. Nachdem das Elektron den Punkt O passiert hat, ändert sich etwas seine Bewegungsrichtung, da sich die Kräfte Fig. 3. nicht mehr genau kompensieren. Die Zeit, die das Elektron gebraucht, um von O nach S zu gelangen, ist, da die Krümmung der Sahn bis S als sehr gering angenommen ist,

\frac{u}{OP}=\frac{u}{x}

Während dieser Zeit erteilt die elektrodynamische Kraft den Impuls

\epsilon Hu\frac{x}{u}=\epsilon Hx

während die elektrische Kraft den entgegengesetzten Impuls:

\frac{\epsilon}{u}\int\limits _{0}^{x}Edx

erteilt. Der resultierende Impuls ist daher

M=\frac{\epsilon}{u}\int\limits _{0}^{x}Edx-\epsilon Hx

Setzt man nun

\frac{d}{V}\int\limits _{0}^{x}Edx=h
Empfohlene Zitierweise:

Alfred Heinrich Bucherer: Die experimentelle Bestätigung des Relativitätsprinzips. Annalen der Physik, 333 (3), 513-536, Leipzig 1909, Seite 522. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:BuchererMasse.djvu/10&oldid=1610845 (Version vom 19.07.2011)