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[2]Dyese achtunge der Muncze mag dreyerley weisz vorruckt werdenn. Zcum erstenn im graenn, zo alleyne die Materie fehel[3] hott, als nemlich, wan in geburlicher wichtt der Munczen dem Silber zcu fyl ertcz zcugesatcztt ist. Zcum anderenn, zo die gewichtt fehel[4] hott, wyewol der zcusatczt adir graen rechttfertig istt. Zcum dritten, welchs das irgeste ystt, szo die beden fehel[5] beynander seynnt. [6]Es kann ouch die Müncze in vorachtunge kommenn aus derselbige unmesigen fylheit, wo zo fyle Silbers vormunczett wirdtt, das das Roe Silber von den leuten mehe dan gewonlich bogert wirdtt, dann dodurch nympt abe die achtunge der Muncze, wen ich mit derselbigenn nicht zo fyle Silbers kann kouffen, als sye in sich selbstt hott, unnd befinde als denne eynen groszeren nutcz, das ich die Muncze smeltze und tylge. [7]Hieentkegen ist nodtt, das men nichtt mehr Muncze slae, bis zo lange sye sich mit der wirde des Silbers vorgleiche. [8]Ouch wirdt die Muncze von jr selhst umwertt, zo sie ausz langem gebrauch vernutczet ist. Des zceichenn yst, Szo in der Muncze etlicher maesz merklich wynniger silber befunden wyrdtt. [9]Dan[10] zcu wandelen, szall die Muncze vormachett
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Nicolaus Copernicus: Denkschrift über die Münze. Weidmann, Berlin 1884, Seite 23. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Copernicus-Muenzschriften.djvu/3&oldid=1250612 (Version vom 14.10.2010)